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Acht Fragen an Karin Blütgen


» Welche Funktion steht auf Ihrer Visitenkarte — und was heißt das denn genau? 
 
Meine Berufsbezeichnung ist "Forderungsmanagerin". Ich bin dafür zuständig, Mietforderungen einzutreiben und Mietkonten zu klären.  
 
» Was werden Sie am Telefon am häufigsten gefragt? 
 
"Kann ich meine Schulden in Raten zahlen?" 
 
» Welchen Fachbegriff Ihres Arbeitsalltags möchten Sie immer schon mal allen Menschen erklären? 
 
"Soll", "Haben" und "lfd. Saldo". Da mir häufig gesagt wird: "Ihren Kontoauszug verstehe ich gar nicht". 
 
» Was war Ihr kniffligstes Problem, das Sie für einen Kunden lösen mussten? 
 
Die Klärung eines sehr unüberschaubaren Mietenkontos hat mich einiges an Zeit gekostet. 
 
» Wenn Sie Königin der Immobilienwirtschaft wären: Was würden Sie verändern? 
 
Ich würde eine Vereinfachung der Abarbeitung diverser Klagen beim Gericht anstreben, also zum Beispiel Räumungs- und Zahlungsklagen im Schnellverfahren. 
 
»Und privat? Sind Sie Berlinerin, oder wie hat es Sie hierher verschlagen? 
 
Echte Berlinerin, geboren im Krankenhaus Friedrichshain.  
 
» Ihr Geheimtipp bleibt nicht länger geheim: Ihr Lieblingsrestaurant oder Shoppingladen in Berlin?  
 
Ich schlendere gerne durch Krimskramsläden wie Nanu Nana, Butlers oder ähnliches. 
 
» Und, wo finden Sie Ihre Mitte?  
 
Zu Hause.

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