Ins Eigentum investiert.
Wenn ein Hochhaus ein neues Dach und eine bessere Wärmedämmung bekommt, kostet das schnell mal mehrere Hundert Tausend Euro. So ergeht es in diesen Monaten rund 240 Wohnungseigentümern in Mitte, deren WEG von der IHZ verwaltet wird. Die Hausverwaltung geht nicht nur äußerst sorgsam mit dem Geld der Bewohner um, sie betreut die Baustelle auch organisatorisch. „Das ist zurzeit unser größtes Projekt. Wir sind zufrieden, dass die Baumaßnahmen gut voran schreiten“, sagt Jutta Pommerening, Leiterin der IHZ GmbH.
In einer ähnlichen Größenordnung bewegt sich die Renovierung der denkmalgeschützten Anlage rund um das Frankfurter Tor. Hier geht es um eine Sanierung einer Betondecke in einer Säulenhalle zur Beseitigung von Durchlaufschäden.
In anderen Bereichen sind Putzarbeiten erforderlich, wo besondere Materialien wie Naturstein zum Einsatz kommen.
Andere, kleinere Baustellen sind die Treppenhäuser der verwalteten Anlagen, sie müssen alle paar Jahre lang neu gestrichen werden. Oft werden in einem Zug auch die Haustüranlagen erneuert, wie es zurzeit in Mitte, Friedrichshain und in Zehlendorf geschieht. In anderen Anlagen sind die Keller (Zehlendorf) oder die Balkone (Charlottenburg) an der Reihe – insgesamt ein Fulltimejob für die Verwalter und Techniker der IHZ.
Übrigens liegen die Wohnungsbesitzer damit in einem bundesweiten Trend: In den vergangenen drei Jahren haben laut LBS rund ein Fünftel aller Immobilienbesitzer mehr als 5.000 Euro in ihre vier Wände investiert. Hochkonjunktur bei den Modernisierungen haben Bodenbeläge, Heizung sowie Fenster.


